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Neurochirurgie
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Donnerstag, 29. Dezember 2005 |
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Seite 1 von 7 Allgemeine VorbemerkungDas „Bandscheibenleiden“ spielt in der Krankheitsstatistik eine große Rolle. 20% aller krankheitsbedingten Arbeitsausfälle und etwa 50% der frühzeitigen Pensionsanträge beruhen auf bandscheibenbedingten Erkrankungen (Deutschland, 1990).
Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Die Erkrankung betrifft überwiegend das mittlere Lebensalter. 2/3 der Patienten befinden sich zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr.
Bezüglich der Lokalisation überwiegt die Lendenwirbelsäule (lumbal) mit 2/3 der Vorfälle. Im Bereich der Halswirbelsäule (zervikal) findet sich 1/3 der Vorfälle. In der Brustwirbelsäule (thorakal)sind sie sehr selten.
Vermutlich fand die erste Bandscheibenoperation 1908 statt. Fedor Krause hielt das knorpelartige Gewebestück allerdings für einen Tumor. Die Grundlage der heute verwendeten Technik der „interlaminären Fensterung“ wurde bereits 1939 durch J. G. Love geschaffen, wobei bis heute die mikrochirurgische Technik stark verfeinert wurde und nur mehr ein Hautschnitt von ca. 3cm nötig ist.
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